Als Dieter Mönchhof mit seiner Frau Giesela und dem kleinen dreijährigen Julian in Düsseldorf in den Ferienflieger Richtung Florenz steigt, sind die drei voller Vorfreude und ahnen noch nicht, dass ihnen eine kleine fehlende Plastikkarte die Urlaubspläne zeitweise mächtig durcheinanderwirbelt: Die Anreise aus dem Münsterland liegt hinter ihnen, das Hotel in Pistoia ist für den zehntägigen Toscana-Urlaub reserviert, die Ausflugsziele stehen fest und auch um das Mietfahrzeug hat sich die dreiköpfige Familie bereits von Deutschland aus gekümmert. Letzteres wollen die drei bei der Vermietung am Flughafen abholen – so zumindest der Plan.
Vollbepackt zur Autovermietung
„Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, sind wir vollbepackt rüber zum riesigen Areal gelaufen, an dem in Florenz neben unserer auch zahlreiche andere Autovermietungen ihre Stationen haben“, erinnert sich Dieter Mönchhof. „Dieses Unternehmen kannten wir schon aus anderen Urlauben. Diesmal wollten wir es aber anders als in den Vorjahren machen und nicht erst mit einem Shuttlebus, sondern gleich mit dem Mietwagen zum rund 40 Kilometer entfernten Hotel durchstarten.“ Ein Plan, der nicht aufgehen sollte.
Kaution nur mit Plastikkarte
Erfolglose Versuche
Auch ein zweiter Anlauf am Schalter der Mietwagenflotte, ein Anruf bei deren Hotline und die Versuche, bei anderen Anbietern vor Ort einen Mietwagen zu bekommen, bringen nicht den gewünschten Erfolg. Für Dieter und Giesela Mönchhof in diesem Moment nicht nachvollziehbar, schließlich haben sie beim gleichen Unternehmen bereits mehrfach Fahrzeuge gemietet, ohne auf die diesmal geforderte Plastikkarte angewiesen gewesen zu sein. „Wir waren rundum gefrustet, weil wir uns ja schon viele Ziele in der Toscana überlegt hatten. Aber um die zu erreichen, brauchten wir ja ein Auto.“
Per S-Bahn nach Florenz
Nach erfolglosen zwei getrübten Urlaubsstunden macht sich die Familie schließlich unverrichteter Dinge per S-Bahn nach Florenz zum Hauptbahnhof. Inzwischen regnet es. Dann geht es mit der Bahn nach Pistoia und per Taxi weiter zum Hotel. „Als wir dort ankamen, wurden wir dann gefragt, ob wir eine schöne Anreise gehabt hätten – wie das eben so üblich ist. Wir haben natürlich von unseren Problemen mit dem Mietwagen erzählt. Den hatten wir übrigens schon vorab bezahlt“, fährt Dieter Mönchhof fort – und freut sich: „Die Dame an der Rezeption war super freundlich und hat direkt versucht, uns zu helfen. Sie hat ein wenig herum rumtelefoniert und uns schließlich einen kleinen Mietwagen-Verleiher in einem Industriegebiet vor Ort genannt, der uns am nächsten Morgen auch ohne Plastikkarte ein Fahrzeug leihen wolle. Aber im Hinterkopf haben Giesela und ich zu diesem Zeitpunkt noch immer die Erfahrungen aus Florenz gehabt, verbunden mit einem mulmigen Gefühl, dass es womöglich auch dort scheitern könnte“, sagt Dieter Mönchhof.
Problemlose Hilfe
Ein Gefühl, das sich glücklicherweise nicht bestätigen soll. Denn als Giesela, Dieter und der kleine Julian sich nach dem Frühstück am nächsten Morgen auf ins Industriegebiet machen, können sie kurze Zeit bereits später den Schlüssel für ihren Urlaubsflitzer in Empfang nehmen. „Das war ein spannender Moment. Dieser Vermieter hatte zwar auch ein Lesegerät für Plastikkarten, hat aber einfach die Nummer meiner Kreditkarte händisch eingegeben. Das hat dann auch problemlos geklappt“, strahlt Dieter Mönchhof auch heute noch: „Da ist uns wirklich ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Diese Autovermietung hat uns den Urlaub gerettet. Zudem war das Personal dort noch super-freundlich.“
Urlaub mit Happy End
„Mit dem Auto haben wir dann auch wirklich viele Kilometer abgerissen“, blickt Dieter Mönchhof trotz des missglückten Starts auf einen tollen Toscana-Urlaub zurück: „Von Pistoia aus konnten wir Dank des Autos viele schöne Ziele ansteuern. So waren wir beispielsweise in Florenz – eine Stadt, die ja schon wegen ihrer historischen Bauwerke immer einen Besuch lohnt. Eine weitere Tour hat uns über die Chianti-Route von Florenz nach Siena geführt. Dabei haben wir auch ein Weingut besucht und in Greve Station gemacht. “
Hier durfte sich die Familie aus dem Münsterland bei einer kleinen Metzgerei über regionale Köstlichkeiten aus der Toscana freuen, darunter eine „super-leckere Tomaten-Marmelade. Die hat Giesela dann anschließend mit mäßigem Erfolg nachzukochen versucht. Und in Pistoia hatten wird das Glück, dass dort ein Streetfood-Festival stattfand, bei dem wir frittierte Pizza probieren konnten. Nichts für Julian, der hat sich lieber an die süßen Leckereien gehalten“, so Dieter Mönchhof weiter.
Und natürlich standen neben Touren in die Berge – ganz zur Freude Julians – auch einige Abstecher ans Meer auf dem Programm. Ein Programm mit Happy End also, dass ohne den freundlichen Autovermieter in Pistoia kaum möglich gewesen wäre – auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis Dieter Mönchhof das Geld, dass er an den ursprünglich vorgesehenen Autovermieter überwiesen hatte, erstattet bekommen hat.
Wissenswertes
Woran zeichnet sich eine gute Autovermietung aus?
Eine gute Autovermietung zeichnet sich durch guten Service, ein breites Angebot an Fahrzeugen und transparente Preismodelle aus.
Welche optionalen Zusatzleistungen sollte das Angebot umfassen?
Wie sollten die Konditionen im Vertrag gestaltet sein?
Wodurch zeichnet sich ein guter Anbieter aus?
Ein guter Anbieter zeichnet sich nicht nur durch wettbewerbsfähige Preise, sondern vor allem durch hochwertige Dienstleistungen und positive Feedback.