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Der Schrecken leuchtet wieder auf

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Fast täglich fährt Günter Rehbein mit zwei Kollegen zur Arbeit nach Münster. Die Fahrgemeinschaft legt etwa 35 Kilometer zurück. Zeit, in der viel gelacht wird. Und der 58-Jährige gerne von seinen alten Autos und den Erlebnissen mit ihnen erzählt.
„Bis auf eine Reparatur hatte ich nie Probleme.“

Wagen ist 180.000 Kilometer gelaufen

Seit langer Zeit leistet ihm sein zehn Jahre alter Volvo V70 Treue Dienste. „Bis auf eine Reparatur hatte ich nie Probleme. Er ist immer konsequent durchgelaufen,“ ist er stolz. Der Kilometerstand zeigt heute stattliche 180.000 Kilometer.
„Das war ein ungutes Gefühl, das jeder Autofahrer wohl kennt.“

Die Motorkontrollleuchte leuchtet

Auf einmal ging bei einer dieser Fahrten zur Arbeit die Motorkontrollleuchte an. Eineinhalb Jahre ist das her. „Das war ein ungutes Gefühl, das jeder Autofahrer wohl kennt.“ Günter Rehbein wollte selbst auf Fehlersuche gehen. Suchte im Internet nach möglichen Fehlern. „Mir wurde schnell klar, dass das alle möglichen Ursachen haben könnte.“
„Das Auto fuhr problemlos, hatte keinen Leistungsverlust – alles wie immer.“

Das war einfach

Ihm blieb nichts anderes übrig, als den Fehler auslesen zu lassen. Ein Freund seines Sohnes ist Hobbyschrauber und glücklicherweise im Besitz eines Lesegeräts. Er las den Fehler aus und löschte ihn. Nichts passierte und Günter Rehbein freute sich schon, dass der Spuk vorbei ist. „Das Auto fuhr problemlos, hatte keinen Leistungsverlust – alles wie immer.“
„So ein Mist.“

Es leuchtet wieder

Oder auch nicht. Denn ein halbes Jahr später war sie wieder da: die Motorkontrollleuchte. „So ein Mist“, dachte ich im ersten Moment. Jetzt muss er in die Werkstatt und Ursachenforschung betreiben. Denn mittlerweile war der Tüv fällig und „mit Leuchte hat man da keine Chance“.
„Im Hinterkopf schwirrte immer eine Wahnsinnsrechnung.“

Jetzt ist auch noch der Tüv fällig

„Ich entschied mich aufgrund des Alters des Wagens bewusst gegen eine Vertragswerkstatt. Im Hinterkopf schwirrte immer eine Wahnsinnsrechnung.“ Seine Befürchtung: alte Teile würden ausgetauscht. So viel Geld wolle er nicht reinstecken.
„Ich hatte Schweißperlen auf der Stirn, dass das Auto jetzt den Tüv nicht schafft.“
Über Mund-zu-Mund-Propaganda kam Günter Rehbein zur Meisterwerkstatt Martin Müller. „Ein Freund war mit seinem Wohnmobil dort und war sehr zufrieden:“ Zunächst las der Werkstattleiter den Fehler aus und löschte ihn, da die Elektronik spinnen und falsche Fehler ausgeben könne. „Ich hatte Schweißperlen auf der Stirn, dass das Auto jetzt den Tüv nicht schafft“, so Günter Rehbein. Die Sorge war aber umsonst. Ohne Beanstandung klebte die Plakette am Nummernschild.

„Jetzt kommt doch noch eine große Sache auf mich zu.“

Die erneute Ernüchterung

Der großen Erleichterung folgte die Ernüchterung. Es dauerte nicht lange und da war der alte Feind wieder: die Kontrollleuchte. „Jetzt kommt doch noch eine große Sache auf mich zu“, war der erste Gedanke von Günter Rehbein.
„In meinen Augen blitzten schon die Dollarzeichen.“
Zurück in der Werkstatt wurde der Fehler diagnostiziert: Probleme bei der Abgasreinigung. Das könne aber viele Ursachen haben. „In meinen Augen blitzten schon die Dollarzeichen.“ Günter Rehbein ließ seinen Wagen da und nannte der Werkstatt Betrag x. Bis dahin habe sie freie Hand.

In Ofenreiniger eingelegt

Die Überraschung kam dann beim Abholen. Es wurde festgestellt, dass Teile im Motor verrußt waren. Ein häufiges Problem bei alten Dieseln, die Kurzstrecke fahren. Der Werkstattleiter hatte die Teile ausgebaut und übers Wochenende in Ofenreiniger eingelegt. Dann gesäubert, wieder zusammengebaut. Der Fehler war weg. So nahm die Odyssee mit der Kontrollleuchte ein glückliches Ende. Und Günter Rehbein konnte seinen Arbeitskollegen während der Fahrt eine neue Geschichte erzählen.

Wissenswertes:
Die Motorkontrollleuchte ...

Kontrollfunktion, es liegt kein Fehler vor. Es muss keine Werkstatt aufgesucht werden.

Die Motorkontrollleuchte ist defekt.

Ein Problem mit der Abgasreinigung ist erkannt worden. Deshalb sollte rasch eine Werkstatt aufgesucht werden.
Ein schwerer Defekt wurde festgestellt – das Fahrzeug sollte so schnell wie möglich in eine Werkstatt gebracht werden.

(Quelle: ADAC)

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